Freitag, 13. Februar 2015

Ratatouille auf Cashew-Reis

Wer kennt es nicht - das klassiche Ratatouille. So einfach und schnell gemacht und doch unheimlich lecker und gesund. Nicht zuletzt ein Traum für das Auge durch die Vielzahl an buntem mediteranem Gemüse wie Zucchini, Aubergine und Paprika. Der ganze Zauber französischer Gemüseküche! Für etwas knackigen Biss sorgt der Cashew-Reis. Der Frische-Kick kommt von der Limette.






Zutaten für 4 Portionen:

120 g Reis
Gemüsebrühe
2 Zucchini
1 Aubergine
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel
1 Dose Tomaten
4 EL Tomatenmark
4 EL Olivenöl
3 TL Kräuter der Provence
1 El Agavendicksaft
Cashewkerne
etwas Limettensaft (Alternativ: Zitronensaft)
schwarzer Pfeffer
Meersalz
etwas frische Petersilie
2 EL Olivenöl

Zubereitung:

1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Zucchini, Aubergine und Paprika in mundgerechte große Würfel oder Stücke schneiden.



2. Reis waschen und in einem Topf oder einer tiefen Pfanne mit 1 EL Olivenöl kurz anschwitzen. Dann mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Auf mittlerer Hitze sanft garen lassen, dabei immer etwas Gemüsebrühe nachgießen, nicht zuviel - nur ein wenig ohne den Reis zu ertränken und gelegentlich umrühren.Immer mal probieren, ob der Reis fertig ist und ganz zum Schluß eine Hand voll Cashewkerne unter den Reis heben.


3. Auberginen in einem tiefen Topf mit Olivenöl etwa 5 Minuten anbraten. Nach 2 Minuten gibt man auch die Zwiebeln hinzu und lässt sie mit anschwitzen.


4. Dann kommt die Paprika hinzu und alles weitere 5 Minuten anbraten. Zum Schluß kommen Zucchini und Knoblauch ebenfalls hinzu. Alles auf mittlerer Hitze weitere 5 Minuten braten.


5. Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten. Alles mit der Dose Tomaten ablöschen, aufkochen lassen und mit Kräutern der Provence, sowie mit Agavendicksaft, Zitronensaft und Pfeffer und Salz würzen und abschmecken.


6. Die frische Blattpetersilie fein hacken. Das Ratatouille auf den Cashew-Reis servieren und mit frischer Petersilie bestreuen.



Bon appétit! Viel Spaß beim Nachkochen!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Penne mit Spinat-Erdnuss-Sauce

Diese leckeren Penne mit Spinat-Erdnuss-Sauce bestechen durch die Mischung aus frischem Limettensaft, cremiger Erdnuss-Sauce mit scharfem Sambal Oelek - Pfiff  und feinem Blattspinat. Dazu der knackige Biss der Erdnüsse und der Hauch von Ingwer. Sehr lecker!





Zutaten für 2 Portionen:

250 g Penne (Bio, Vollkorn)
250 g TK Blattspinat (Bio)
20 g Ingwer
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 ml Gemüsebrühe (vegan)
200 ml Kokosmilch (ungesüßt)
2 EL Erdnussbutter (crunchy, stückig; Alternativ: Erdnussmus)
1 TL Sambal Oelek (vegan)
2 EL Limettensaft
2 EL Erdnusskerne
1 EL Rapsöl
Meersalz
 
Zubereitung:

1. Die Zwiebel, Knoblauchzehen und den frischen Ingwer schälen und fein würfeln.


2. Penne in reichlich kochendem Wasser nach Packungsanweisung bissfest garen.

3. In einer tiefen beschichteten Pfanne 1 El Rapsöl erhitzen. Dann Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin etwa 2 Minuten lang dünsten. Den aufgetauten TK-Blattspinat ausdrücken und vom restlichen Abtauwasser befreien. In die Pfanne hinzugeben und kurz mitdünsten.



4. Mit der ungesüßten Kokosmilch und der Gemüsebrühe ablöschen und alles aufkochen lassen. Dann rührt man die stückige Erdnussbutter oder alternativ Erdnussmus ein und lässt die Sauce bei kleiner Hitze weitere 5 Minuten vor sich hin köcheln. Nun alles würzen mit Sambal Oelek, Limettensaft und etwas Meersalz.


5. Nudeln abgießen und mit der Spinat-Erdnuss-Sauce vermengen. Die Erdnusskerne werden gehackt und über die Penne mit Sauce gestreut.



Guten Appetit!

Dienstag, 10. Februar 2015

Spanische Empanadas mit Seitan-Chorizo

Spanische Empanadas gehören zu meiner Kultur und ich hab sie schon als Kind geliebt. Als ich neulich die leckere Seitan-Chorizo Bratwurst von Wheaty entdeckte und überrascht war, wie gelungen die vegane Variante doch war, kam mir die Idee vegane spanische Empanadas zu zaubern und sie mit veganer Chorizo richtig herzhaft und lecker zu füllen. Sie sind mit etwas Arbeit verbunden, doch die Mühe lohnt sich bestimmt. Man kann sie auch gut einfrieren und bei Bedarf backen oder auch als Snack für unterwegs gut mitnehmen. Mit einem frischen bunten Salat dazu, einfach lecker!





Zutaten für den Teig (etwa 20 Empanadas/ 4 Personen):

500 g Weizenmehl
100 g Alsan (pflanzliche Margarine)
Ei-Ersatz für 1 Ei (z.B. 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser vermischen = 1 Ei)
150 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
2 EL Reismilch
1 TL Meersalz
eine Prise Zucker

-> Hinweis: Teig muss 3 Stunden kalt stehen!

Für die Füllung:

Seitan-Chorizo (z.B. Chorizo Bratwurst von Wheaty)
1 rote Zwiebel
1/2 rote Paprika
2 Zehen Knoblauch
1 TL Oregano
2 EL Tomatenmark
2 getrocknete Tomaten
2-3 EL Mais 
2 frische kleine Strauchtomaten (fein gewürfelt)
ein paar grüne Oliven (ca. 10 Stück)
etwas frische rote Chili (5-6 Ringe)
etwas Limettensaft (einfach eine Limette mit der Hand kurz auspressen)
Paprika Edelsüß
schwarzer Pfeffer
Meersalz
1 EL Olivenöl
etwas frische Petersilie (gehackt)

Zubereitung:

1. Den Empanada-Teig sollte man rechtzeitig zubereiten, damit man ihn 3 Stunden kalt stellen kann. Dazu Weizenmehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Margarine klein raspeln und hinzugeben. Nun rührt man den Ei-Ersatz an, in dem man 2 EL Wasser mit 1 EL Sojamehl vermischt. Dieser kommt ebenfalls in die Mulde. Zum Schluß Olivenöl, Reismilch , Salz und Zucker auch hinzugeben. Dann nach und nach das lauwarme Wasser hinein schütten und das Mehl Stück für Stück verkneten. Der Teig sollte gut vermischt sein und dann 3 Stunden kalt stehen und ruhen. Bevor man ihn später noch einmal knetet und weiter verarbeitet, ruhig etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur warm werden lassen.



2. Nun die Füllung vorbereiten. Dazu die Chorizo in kleine Würfelchen schneiden und mit Olivenöl in der Pfanne kurz anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Chilischote sehr klein schneiden und ebenfalls mit in die Pfanne geben. Ebenso die Paprika, Mais, getrockenete Tomaten, Tomaten und Oliven. Alles ausgiebig mit Oregano, Salz, Pfeffer, Chili, Paprika, Limettensaft und Petersilie würzen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.


3. Nun kleine Kugeln aus dem Teig formen (wie ein Tischtennisball) und diese in Kreise mit ca. 10-15cm Durchmesser ausrollen. 1 EL der Füllung auf den Teig geben und die Teigkreise zu Taschen zuklappen. Dabei die Ränder feste zusammendrücken und entweder mit dem Damen Stück für Stück einschlagen oder mit einer Gabel die Ränder fest eindrücken. Variante 1 sieht aber schöner aus.
Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 15-20 Minuten bei 220°C (Umluft) in den Ofen geben, bis sie eine goldbraune Farbe erreicht haben.





¡Qué rico! Viel Spaß beim Nachmachen ;)

Sonntag, 8. Februar 2015

Vollkorn-Toastie-Burger mit Süßkartoffel-Pommes

Genau das Richtige für einen gemütlichen spannenden Filmabend zu Zweit oder einem Spieleabend mit guten Freunden, ja selbst zum TV-Sport-Event wie Fußball oder den amerikanischen Super Bowl - der Vollkorn-Toastie-Burger mit Süßkartoffel-Pommes und veganer Barbecue-Sauce. Immer noch deutlich gesünder als anderes Fast Food und was herzhaft deftiges für besondere Abende. Unheimlich einfach und richtig lecker!




Zutaten für 3-4 Portionen:

Vollkorn-Toasties (z.B. von Alnatura mit 4 Stück)
2 Strauchtomaten
1 kleine rote Zwiebel
5-8 Cornichons
3-4 Salatblätter oder etwas Eisberg (fein geschnitten)
Senf
Pfeffer
Meersalz
kleine Tofu-Würstchen
etwas vegane Barbecue-Sauce (z.B. von Heinz)
1 EL Olivenöl

Für die Pommes:

2 Süßkartoffeln
2 EL Olivenöl
1/2 TL Currypulver
etwas Meersalz
etwas Pfeffer
etwas Paprika Edelsüß

Zubereitung:

1. Ofen auf 200° C (Umluft) vorheizen. Süßkartoffeln schälen und dann in feine Streifen schneiden, die wie Pommes aussehen. Ruhig etwas feiner. Diese dann in einer Schüssel mit Rapsöl, Currypulver, Paprika Edelsüß und etwas Pfeffer und Meersalz (gerne auch aryuvedisches Salz) marinieren. Dazu einfach die Schüssel mit Deckel abdecken und alles kräftig durchschütteln, bis alle Süßkartoffelstreifen etwas von der Marinade umhüllt sind. Dann auf einem mit Backpapier belegtem Bleich auslegen, ruhig so, dass sie nicht zu sehr übereinander liegen und dann ab mit ihnen in den Ofen für 15-20 Minuten.


2. In einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Hitze die Tofu-Würstchen scharf anbraten. Ich halbiere sie gerne vorher in der Länge, weil sie dann auch mittig schön knusprig lecker werden. Sobald sie fertig sind einfach Pfanne beiseite stellen.


3. Währenddessen Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln in Ringe und die Cornichons ins feine Scheiben schneiden. Salat in feine Streifen schneiden.


4. Etwa 5 Minuten bevor die Pommes fertig werden, kann man die Vollkorn-Toasties leicht antoasten und etwas abkühlen lassen. Dann bestreicht man alle Hälften mit etwas Senf und gibt auf die untere Hälfte ein bisschen Barbecue-Sauce dazu. Darauf Salat, Tomaten (diese leicht pfeffern und salzen), Zwiebelringe, Cornichons und Tofuwürstchen. Zum Schluß mit der Toastie-Scheibe abdecken und fetig ist der halbwegs "gesunde" Burger.


5. Burger zusammen mit Süßkartoffeln und Barbecue-Sauce servieren.

 
Yammie! Guten Appetit!


Donnerstag, 5. Februar 2015

Fussili mit Linsen-Bolognese

Vegane Bolognese gibt es nicht nur mit Tofu, sondern auch in einer leckeren Variante mit Linsen. Diese habe ich mit Fussili angerichtet und es war nicht nur lecker, sondern auch gesund, denn Linsen sind nicht nur gute Eiweißlieferanten, sondern bieten auch Zink und Eisen. Ein schönes einfaches Gericht für die alltägliche Küche. Et voilà, meine Fussili mit Linsen-Bolognese.



Zutaten für 2 Personen: 

250 g Fussili
1 kleine Möhre
1 Stange Staudensellerie
1 rote Zwiebel
130 g Berglinsen (vorgekocht und abgetropft, Alternativ aus der Dose)
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten
75 ml Gemüsebrühe
1- 2 TL Oregano
etwas Basilikum (TK oder frisch gehackt)
Paprika Edelsüß
schwarzer Pfeffer
Meersalz
etwas frische Petersilie als Deko (wer mag)

Zubereitung:

1. Wenn man trockene Berglinsen kauft, kann man sie waschen und dann 1 Stunde in kochendem Wasser weichkochen. Da sie an Gewicht zunehmen empfiehlt sich hier etwa 100 g Berlinsen zu nehmen. Alternativ, wenn es schneller gehen soll, kann man braune Linsen aus der Dose nehmen, doch Ersteres ist natürlich besser. Man kann es auch ruhig am Abend zuvor vorbereiten.


2. Die Möhre und den Sellerie waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.


3. Die Fussili in reichlich kochendem Wasser nach Packungsangabe bissfest garen, dann abgießen und kurz abtropfen lassen.

4. In einer hohen beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig braten. Das Gemüse dazugeben und 2-3 Min. mitbraten. Linsen und Tomatenmark einrühren. Mit der Brühe ablöschen und alles zum Kochen bringen. Tomaten, Oregano und Basilikum dazugeben und alles offen bei milder Hitze 10 Min. kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken.


 Viel Spaß beim Nachkochen!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Vegane Schokolade für Schleckermäulchen

Hachja, wer hat sie nicht - diese regnerischen Tage, an denen man sich nach süßer Schokolade, einer guten Tasse Tee, einer Mummeldecke und einem tollen Buch zum Lesen sehnt! Heißhunger auf Schokolade und Süßkram entsteht meistens dadurch, dass man eventuell zu wenig Kohlenhydrate am Tag zu sich genommen hat und der Körper nach mehr Energie lechzt. Häufig sind diese süßen Gelüste dann alles andere als gesund.


Aber manchmal ist es auch nicht schlimm die Seele baumeln zu lassen und sich ein kleines Stückchen Schokolade - natürlich 100% vegan - zu gönnen. Und ab und an sollte man sowieso intuitiv essen und auch Gelüsten nach bestimmten Geschmacksrichtungen wie süß, salzig, herb oder sauer nachgeben und auf seinen Körper zu vertrauen. Wenn ihr also das nächste Mal z.B. einen Blumenkohl seht und Euch denkt -Auja! Dann nehmt ihn doch einfach mal mit. ;)

Jeder Mensch ist anders und dadurch wird man, wenn man Veganer nach Ihrer Lieblingsschokolade fragt, vermutlich ganz unterschiedliche Antworten finden. Am Ende muss jeder es selber durchprobieren. Vegane Schokolade ist anders als die gewohnte Schokolade mit Milchanteilen. Ich habe auf meiner Probier-Reise festgestellt, dass sie natürlich etwas herber ist, da vegane Schokolade häufig einen Kakaoanteil von 70% haben sollte. Aber auch hier war ich überrascht, dass es für Gegner von Bitterschokolade auch tolle vegane Alternativen mit Reismilch gibt.

Ich persönlich stellte schnell fest, dass dunkle Schokolade garnicht mehr so schrecklich herb schmeckt, wenn man sich erst wieder an den Urgeschmack von reinem Kakao gewöhnt hat. Häufig reicht ein kleines Stückchen Schokolade dann auch wieder völlig aus, um die Gelüste zu stillen. Was ebenfalls ein positiver Nebeneffekt ist.

Manche vegane Schokoladensorten schmeckten sehr süß und viele Sorten sind weniger zartschmelzend, sondern von der Konsistenz eher knackig und hart. Die Kunst besteht also häufig darin, ein gesundes Mittelmaß an Süße zu finden, die zeitgleich auch einen angenehmen Schmelz hat. Es gibt sogar Sorten, die Euch an diese Schoko-Lutscher errinnern werden, die es zur Weihnachtszeit öfter gab - meist wenig Geschmack und sehr knackfest.

Hier möchte ich Euch meine bisherigen Favoriten an veganer Schokolade vorstellen und die Liste gerne ergänzen und aktualisieren, wenn ich noch etwas Leckeres finden kann.

NATURATA SPÉCIAL PUR

Aus dem Bereich "Vollmilch-ähnliche Schokolade" mein absoluter Favorit. Sie schmeckt nicht so extrem süß, wie manche Sorten mit Reismilch. Außerdem ist sie zwar knackig, aber man hat im Mund noch einen angenehm leichten Schmelz. Laktosefrei und 100% vegan. Wirklich wert diese Sorte einmal zu probieren. Der Preis liegt bei 2,79 EUR. Nicht ganz billig, aber dafür vegan und von wirklich guter Qualität. Für vegane Genießer, die Schokolade nur selten mal essen, absolut klasse!







VIVANI WHITE NOUGAT CRISP RICE CHOC

Diese Schokoladen-Riegel von Vivani sind ein Hochgenuss! Es gibt soweit ich weiß 4 vegane Sorten. Um sicher zu gehen, solltet Ihr immer auf das vegane Zeichen links oben achten, denn auch hier gibt es z.B. unvegane Sorten wie Espresso Biscotti, in denen Milch- oder Sahnepulver enthalten ist.  Die White Nougat Crisp ist unheimlich zartschmelzend mit einem leichten Crisp. Süß ja, aber das ist Nougat meistens. Der Riegel lässt sich in 6 kleine Stücke einteilen und kostet 0,99 EUR. Doch auch hier ist der Geschmack den Preis wert. Außerdem kann man es sich gut einteilen. Meine Lieblingssorte von diesen Vivani-Riegeln. Platz 1 =)





VIVANI MANDEL ORANGE RICE CHOC

Auf Platz 2 der Vivani Riegel folgt die Variante Mandel Orange. Und seit ich ihn probiert habe, liebe ich die Kombination aus herber dunkler Schokolade mit Orange. Wo ich früher dachte, niemals, so habe ich als Veganerin Schokolade neu entdeckt. Und plötzlich ist man erstaunt, wie sich der eigene Geschmack verändert hat. Diese Mischung zusammen mit dem Crisp der Mandelstückchen ist ein absoluter Traum. An alle Skeptiker - bitte probiert ihn einfach mal aus. Es wird Euch überraschen. Auch hier ist alles sehr zartschmelzend im Mund. Und auch hier liegt der Preis bei 0,99 EUR. Einfach jeden Cent ist er wert.




VIVANI DARK NOUGAT CROCCANTE

Der Dark Nougat Croccante - Riegel ist ebenfalls sehr lecker. Hier findet man den Geschmack vom Nougat wie wir ihn kennen, allerdings und das sei dazu gesagt deutlich herber und bitterer, da es sich um dunklen Nougat handelt. Zartschmelzend und zwischendrin auch hier ein Crisp, der durch kleine winzige Krokantsplitter gegeben ist. Nicht so süß wie die weiße Variation, dafür eine verführerische herbere Note. Sicherlich nix für jedes Mal und auch nur für besondere Liebhaber, aber lecker. Auch hier kostet der Riegel 0,99 EUR.

GEPA GRAND NOIR ZARTE BITTER ORANGE 70%

Auf meiner Suche nach der tollen VIVANI FEINE BITTER ORANGE, die es leider nicht gab, griff ich zu dieser Alternativen veganen Schokolade von Gepa. Da ich ja ein Fan von dunkler Schokolade in Kombination mit Orange geworden bin, wollte ich diese auch unbedingt testen. Herb ja, dünn und sehr knackig, aber auch ganz feines Orangen-Aroma. Ganz und garnicht süß, dafür der pure Kakaogeschmack und man genießt jedes Stückchen ohne gleich alles essen zu wollen. Ich fand sie prima, werde aber sobald ich sie finde, auch die Vivani Variation testen, um zu schauen, welche der Beiden besser schmeckt. Der Preis liegt hier bei 2,29 EUR.





Kakao als "Speise der Götter" wurde schon bei den Azteken eine aphrodisische Eigenschaften nachgesagt. Davon abgesehen daß Kakao und Schokolade sehr fetthaltig ist, hat sich auch gesundheitsförderliche Inhaltstoffe wie z.B. Antioxidantien wie Epicatechin, welches das Auftreten von Herzinfakt, Krebs oder Diabetes positiv senken kann. Epicatechin ist außerdem gut für das Langzeitgedächtnis. Das Theobromin, Serotonin und Dopamin in Schokolade hat eine stimmungsaufhellende Wirkung im Körper. Sie sind sogenannte Neurotransmitter, die das beühmte Glücksgefühl beim Verzehr von Schokolade auslösen. Außerdem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Kakao auch Subtanzen enthält, die sich wachstumsfördernd auf die Hautzellen auswirken und die Wundheilung begünstigen. Falten wird somit vorgebeugt und das Risiko auf Magengeschwüre verringert. Der Ur-Kakao ist also prinzipiell gar nicht so ungesund, ein übermässiger Konsum von Schokolade allerdings schon. Daher alles schön in Maßen und auf vegane Bioqualität achten. Dann ist auch hier ab und an eine kleine Sünde in Ordnung. Ansonsten kann ich als Tipp noch Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Aprikosen etc. empfehlen. Auch dadurch stillt man den Heißhunger nach etwas Süßem und es ist dazu auch gesund.

Viel Spaß beim Naschen! ;)




Dienstag, 3. Februar 2015

Tofu Stroganoff mit Reis

Heute gab es leckeres Tofu Stroganoff mit Reis - Bei dieser leckeren veganen Variante ersetzt man das Fleisch mit Tofu. Die würzigen Gurken geben dem Gericht eine besondere Note. Alle Zutaten gehen hier eine perfekte Verbindung ein - absolut klasse und eines meiner neuen Leibgerichte. Wollte es auch ausprobieren, nachdem mir ein paar Veganer davon vorgeschwärmt haben und es ist auch schrecklich lecker! 

 

Zutaten für 2-3 Portionen:

1 1/2 Tassen Reis (120 g)
300 g braune Champignons
1 Block Naturtofu (200g - 250g)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Gewürzgurken
100 ml Gemüsebrühe
75 ml Sojasahne (oder alternative vegane Pflanzensahne)
1 gehäufter TL Senf
1 EL Zitronensaft
2 EL frische glatte Petersilie (gehackt)
2 EL Tomatenmark
2 EL Sojasauce
1 EL Rapsöl
1 EL Speisestärke (zum Anbinden der Sauce)
1 TL schwarzer Pfeffer
etwas Paprika Scharf
etwas Meersalz

Zubereitung:

1. Reis gut waschen und in kochendem Wasser etwa 16-18 Min. garziehen lassen.

2. Tofu in Würfel schneiden. In einer Schüssel zusammen mit Sojasauce vermischen und dann durch ein Sieb abtropfen lassen.


3. Zwiebeln und Knoblauch würfeln. Gewürzgurken und Champignons in dünne Scheiben schneiden.


4. Öl in einem Topf heiß werden lassen und dann den Tofu scharf 3-5 Minuten anbraten. Danach herausnehmen aus dem Topf, damit er beim Kochen nicht zerkrümmelt.



5. Nun Zwiebeln und Knoblauch im Topf 2 Min. anrösten. Dann kommen die Champignons und die Gewürzgurken hinzu und werden nochmal 2 Minuten mitgebraten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mitanrösten.


6. Mit Brühe ablöschen und Zitronensaft unterrühren. Auf kleiner Hitze zugedeckt im Topf etwa 10 Minuten köcheln lassen.


7. Sahne und Senf hinzugeben. Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren und untermischen, um die Sauce etwas zu binden.


8. Die gebratenen Tofuwürfel und die gehackte Petersilie hinzugeben und alles kräftig würzen und abschmecken. Das Ragout dann mit Reis servieren.



Viel Freude beim Nachkochen!