Mittwoch, 11. März 2015

Nordafrikanische Champignon-Bulgur-Pfanne

Dieses Gericht ist aus einem Appetit auf Champignons gemischt mit Bulgur entstanden und ich wollte es durch Harissa, rotem Curry und etwas Limettensaft nordafrikanisch zubereiten - hier also meine Nordafrikanische Champignon-Bulgur-Pfanne mit frischer grüner Paprika, Tomate und Petersilie. Nach einem langen Tag perfekt, schnell gemacht und unheimlich lecker dazu!




Zutaten für 2 Portionen:

250 g braune Champignons
150 g Bulgur
300 ml Gemüsebrühe
1 Tomate
1/2 grüne Paprika
2 EL Tomatenmark
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 EL frische glatte Petersilie, gehackt
1 TL frischer Ingwer, gehackt
1/2 Limette
1 TL Agavendicksaft
1 TL Harissa
1/2 TL Rotes Currypulver
1 TL Kräuter der Provence
1 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung:

1. Champignons in Scheiben schneiden. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Petersilie hacken. Tomate in grobe Stückchen schneiden.

2. 300 ml Wasser mit etwas Gemüsebrühe anrühren und in einer hohen Pfanne oder einem Topf zum Kochen bringen. Dann den Bulgur hineingeben und die Temperatur auf niedrig stellen. So auf kleiner Hitze etwa 10 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Flüssigkeit langsam verdampft ist und der Bulgur gar ist.


3. In einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Dann kommen Champignons, Paprika und Petersilie hinzu. Alles gut anbraten lassen bis die Champignons etwas Wasser verlieren.


4. Nun gibt man Tomatenmark hinzu. Zusammen nochmal kurz anschwitzen lassen und dann auch die frischen Tomatenstücke ergänzen. Auf mittlerer Hitze sanft köcheln lassen.



5. Alles mit ein wenig Limettensaft, Harissa, rotem Curry, Kräutern, Agavendicksaft und Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.


6. Jetzt kommt der Bulgur in die Pfanne hinzu. Sollte er noch zuviel Flüssigkeit haben, kann man in vorab in einem Sieb kurz abtropfen lassen. Alles gut vermischen und erneut salzen und pfeffern, je nach Geschmack. Fertig!


Viel Spaß beim Nachkochen =)

Dienstag, 10. März 2015

Persisches Gemüse Korma

Ein einfaches und schmackhaftes Gericht nach der Arbeit - Persisches Gemüse Korma mit Blumenkohl, Zucchini, Möhren und Kartoffeln in einer pikanten Curry-Kokos-Sauce. Es duftet herrlich nach Koriander, ist vegan und so gesund.


Zutaten für 4 Portionen:

1 EL Olivenöl
1 kleiner Blumenkohl, in kleine Röschen geschnitten
2 Möhren
1 Zucchini
2-3 mittlere Bio-Kartoffeln
1 Strauchtomate
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
4 EL Korma Curry Paste
400 ml Kokosmilch (ungesüsst)
1 TL Koriander gemahlen
1 EL Tomatenmark
etwas frischer Koriander oder glatte Petersilie
Meersalz
schwarzer Pfeffer

Beilage: 

240 g Basmati Reis oder Naan Brot


Zubereitung:

1. Die kleinen Röschen vom Blumenkohl abschneiden. Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden. Zucchini in grobe Stückchen schneiden. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Je gleicher die Gemüsestückchen sind, um so einfach ist es nachher, dass alles gleich schnell gar ist.


2. In einem Topf mit Öl das Gemüse etwa 5 Minuten anbraten. Dann kommen Zwiebeln und Knoblauch hinzu und werden weitere 2 Minuten auf mittlerer Hitze mit angeschwitzt. Dabei alles immer gut umrühren.


3. Nun kommt die Korma Paste und die Kokosmilch hinzu. Alles gut umrühren und kurz aufkochen lassen. Dann mit Deckel etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. Strauchtomate in grobe Stücke schneiden und ebenfalls hinzugeben.

 
4. Währenddessen 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen und den Basmatireis hineingeben. Kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt auf schwacher Hitze 10-15 Minuten sanft köcheln und quellen lassen. Dann vorsichtig in einem sieb abtropfen lassen. Petersilie grob hacken.



5. Deckel von Korma abnehmen, nochmal rühren und weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen bis das Gemüse durch gegart aber noch bissfest ist. Zum Schluss mit etwas Tomatenmark und Koriander abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit frischem gehackten Koriander oder glatter Petersilie bestreut servieren. Dazu passt Naan Brot oder etwas gekochter Basmatireis.


Viel Spaß beim Nachkochen!

Donnerstag, 5. März 2015

Hirsefrikadellen mit buntem Salat

Endlich wollte ich ein Hirsegericht ausprobieren und habe dieses Rezept für Hirsefrikadellen noch ein wenig verfeinert für meinen Geschmack. Diese Hirsefrikadellen mit buntem Salat sind leicht zu machen und schmecken richtig lecker. Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide, denn es enthält  Magnesium, Kalium, besonders viel Silizium und Eisen. Dazu ist Hirse eine gute glutenfreie Alternative. Wer diese Frikadellen also ganz glutenfrei möchte, kann auch glutenfreies Kichererbsenmehl benutzen. 





Zutaten für ca. 10 Frikadellen:

125 g Hirse
250 - 300 ml Gemüsebrühe (vegan)
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Paprikapulver (Scharf)
1/2 TL rotes Curry
2-4 EL Vollkorndinkelmehl oder Kichererbsenmehl
2 EL glatte Petersilie, gehackt
1 Limette
1 EL Tomatenmark
schwarzer Pfeffer
Meersalz
etwas Rapsöl zum Anbraten
Backpapier 

Zubereitung:

1. Hirse in Gemüsebrühe nach Packungsangabe kochen und einweichen lassen. Ofen auf 200 °C vorheizen.


2. Paprika fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch ganz fein würfeln. In einer beschichteten Pfanne ganz kurz glasig anschwitzen.




3. Nun die Hirse mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch und Mehl vermischen. Mit Paprikapulver, Petersilie, etwas Limettensaft (1-2 TL), Tomatenmark, sowie Salz und Pfeffer würzen.


4. Die Masse gut vermischen und sie dann zu kleinen Frikadellen formen. Eventuell noch ein wenig Mehl als Hilfe nutzen.  Dann brät man sie in einer beschichteten Pfanne kurz an.


5. Zum Schluß legt man sie auf ein Backblech mit Backpapier und lässt sie für 15 Minuten im Ofen backen. In der Zwischenzeit kann man einen herrlichen bunten Salat dazu vorbereiten und später beides zusammen servieren.



Viel Spaß beim Nachkochen!

Mittwoch, 4. März 2015

Veganes Zwiebelmett

Veganes Zwiebelmett - So oft wurde es mir empfohlen, weil es unheimlich lecker schmecken soll. Und es hat gedauert bis ich es selber ausprobieren wollte, weil es mich rein optisch doch sehr arg an richtiges Mett erinnert, aber ich bin glücklich, dass es eine so tolle vegane Alternative gibt. Es gibt überall verschiedene Rezepte dazu, doch ich wollte hier auch einmal meine Lieblingsvariante vorstellen, die von allen Rezepten das Beste für mich vereint.



Zutaten:

100 g Reiswaffel Natur (ungesalzen & glutenfrei)
2 rote Zwiebeln
80 g Tomatenmark
300 ml Wasser
5- 6 EL Gurkenwasser
1 TL Senf
1 TL Meersalz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

1. Die Reiswaffeln in einer Schüssel zerbröseln. Zwiebeln fein würfeln.



2. Zwiebeln und Tomatenmark hinzugeben.



3. Alles gut vermischen und mit Senf, Pfeffer und Salz würzen und abschmecken. Das Zwiebelmett sollte mindestens 5 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Am Besten über Nacht ruhen lassen und am nächsten Tag nochmal gut mischen und eventuell nachwürzen.


4. Auf Brot servieren und mit etwas Petersilie oder sauren Gurken garnieren.


Guten Appetit!


Dienstag, 3. März 2015

Rosenkohl in Curry-Ingwer-Sauce

Heute gab es viel Vitamin C in Form von Rosenkohl in Curry-Ingwer-Sauce mit Reis. Ein Gemüse, was ich früher nie mochte und heute unheimlich liebe. Der Trick ist ihn auf neue Art zu probieren, offen zu bleiben und mit Spaß ans Kochen zu gehen. Hier also die exotische Version mit scharfem indischen und rotem Curry, verführerischem Ingwer, zartem Lauchgenuss und frischem Zitronensaft in einer cremigen Sojasahne.





Zutaten für 4 Portionen:

750 g Rosenkohl
1 Stange Lauch
200 ml Gemüsebrühe (vegan)
200 ml Sojasahne (oder andere pflanzliche Sahne)
1 Stück Ingwer (4 cm etwa)
2 TL Indisches Currypulver (scharf)
1/2 TL Rotes Curry
1 TL Zitronensaft
2 EL frische glatte Petersilie (gehackt)
etwas Pfeffer
1 TL Meersalz
2 EL Rapsöl
120 g Naturreis


Zubereitung:

1. Wasser zum Kochen bringen. Dann den Naturreis hinzugeben und 25-30 Minuten auf niedriger Hitze köcheln und ausquellen lassen.

2. Den Strunk vom Rosenkohl entfernen und die äußeren Blättchen wegschälen. Je nach Größe wird er dann halbiert oder geviertelt. Den Lauch von welken Außenblättern befreien, in der Länge nach halbieren, gründlich waschen und dann in Streifen schneiden. Der Ingwer wird geschält und dann sehr fein gewürfelt.


3. Rosenkohl, Lauch und Ingwer in einem Topf mit Öl andünsten und dabei immer mal umrühren.


4. Currypulver und rotes Curry darüber streuen und kurz mit anschwitzen. Nun mit Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15-25 Minuten bissfest dünsten.


5. Petersilie fein hacken. Sojasahne unter das Rosenkohlgemüse mischen und weitere 5 Min. aufkochen lassen. Mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz würzen und abschmecken. Zusammen mit dem Reis servieren und mit der frischen Petersilie bestreuen.



Guten Appetit!

Sonntag, 1. März 2015

Veganes Keema Curry mit Erbsen und Kartoffeln

Aus Soyaschnetzeln oder Tofu kann man durchaus mehr zaubern als nur eine vegane Bolognese-Sauce. Hier zum Beispiel als Veganes Keema Curry mit Erbsen und Kartoffeln. Deftiges, leckeres Essen für kühle Frühjahrstage. 



Zutaten für 4-5 Portionen:

1 EL Rapsöl
1 rote Zwiebel
500 g Tofu Natur oder Soyaschnetzel
3 Knoblauchzehen
2 TL frischer Ingwer, fein gewürfelt
220 g TK Bio-Erbsen
2-3 mittlere Kartoffeln
3 EL Tomatenmark
2 TL Madras Curry
1 TL Kurkuma
1 TL Paprika Edelsüß
etwas Chilipulver (je nach Schärfegrad)
2 Dosen Tomaten
400 ml heisse Gemüsebrühe (vegan)
schwarzer Pfeffer
Meersalz
etwas frische glatte Petersilie oder Koriander, gehackt

Beilage:

Reis (Basmati, Langkorn, Vollkorn) oder Naan Brot

Zubereitung:

1. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Frischer Koriander oder frische glatte Petersilie fein hacken. Tofu mit einer Gabel klein bröseln oder die Sojaschnetzel nach Anleitung in Brühe einweichen lassen.


2. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Nun Tofubrösel oder Sojaschnetzel und etwa 3-5 Minuten auf mittlerer Hitze gut mitanbraten. Der Tofu sollte goldgelb bis bräunlich werden, ruhig etwas Geduld haben. Knoblauch und Ingwer hinzugeben und nochmal mit anschwitzen.


3. Alles in einen großen Topf umfüllen. Erbsen, Kartoffelwürfel und Gewürze, Tomatenmark  hinzugeben und alles gut umrühren. Mit Tomatendosen und Gemüsebrühe ablöschen und zum Köcheln bringen. Bei geringer bis mittlerer Hitze etwa 30 Minuten kochen lassen bis die Kartoffeln weich sind, dabei gelegentlich umrühren, damit unten der Tofu nicht ansetzt.



4. Nochmal vorsichtig abschmecken. Mit frischem Koriander oder Petersilie bestreut servieren. Dazu passt prima Basmati Reis oder Naan Brot.



Guten Appetit!