Montag, 16. März 2015

Linsen-Reis mit nussiger Spinat-Tomaten-Sauce

Diesen leckeren Linsen-Reis mit nussiger Spinat-Tomaten-Sauce muss man einfach lieben - Wir bekamen jedenfalls nicht genug davon. Die Sauce hat diesen cremigen nussigen Geschmack und die Erdnüssen sorgen für den richtigen Biss im Essen. Der Linsen-Reis ist einfach zuzubereiten und dabei wirklich raffiniert.


Zutaten für 4 Portionen:

450 g frischer Blatt-Spinat
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 frische Strauchtomaten
1 Dose Tomaten
2-3 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsebrühe (vegan)
2 EL Cashewmus
2 TL Rotes Curry
1/2 TL Kreuzkümmel
1/3 Tl Kurkuma
1 TL Koriander
eine Messerspitze Chilipulver
eine Hand voll Erdnüsse (ungesalzen)
250 g Reis
125 g rote Linsen
eine Prise Muskatnuss
Paprika Edelsüß
schwarzer Pfeffer
1 TL Meersalz
1 EL Rapsöl

Zubereitung:

1. Den frischen Blattspinat vom harten Stiel befreien, in große Stücke zupfen und waschen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Strauchtomaten in grobe Stücke schneiden. Erdnüsse eventuell schälen und beiseite stellen. Linsen ebenfalls abwiegen und beiseite stellen.



2. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Reis hineingeben und 16 -20 Minuten bissfest garen. Nach 5 Minuten gibt man die roten Linsen einfach hinzu und lässt sie zusammen garziehen. Später abschütten und mit der Salsa servieren.



3. In der Zwischenzeit in einem Wok oder großen beschichtetem Topf  in 1 El Rapsöl Zwiebeln und Knoblauch glasig anschwitzen, dann Tomatenmark hinzugeben und ebenfalls kurz anbraten.

 
4. Dann gibt man die groben Tomatenstücke mit hinzu und lässt sie ebenfalls kurz mitbraten.





5. Dann gibt man etwas von der Gemüsebrühe hinzu und gibt den Spinat hinzu. (Ich habe hier zu meinem Wok gewechselt, weil es leichter ging. Den kann man direkt zu Beginn nutzen). Ruhig mit einem großen Holzbrett etwas abdecken. Der Spinat fällt dann langsam zusammen und alles lässt sich wieder gut umrühren.



6. Mit restlicher Gemüsebrühe ablöschen. Die Dose Tomaten hinzugeben und die ganzen Tomaten vorsichtig etwas zerstückeln, aber nur grob. Dann gibt man 2 EL Cashewmus hinzu und mischt alles gut, bis die Sauce beginnt cremig zu werden.





7. Mit Koriander, Kreuzkümmel, rotem Curry, Kurkuma, Paprika, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Von Muskatnuss und Chilipulver nur eine Messerspitze hinzugeben. Gut mischen und auf kleiner Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen bis der Linsenreis fertig ist.


8. Zum Schluß den größten Teil der Erdnüsse untermischen. Einige Wenige aufbewahren und später beim Servieren über die Sauce streuen. Zusammen mit dem Linsen-Reis anrichten.


Viel Freude beim Nachkochen!

Samstag, 14. März 2015

Farfalle mit Bohnen-Senf-Sauce

Heute gab es Vollkorn-Farfalle mit Bohnen-Senf-Sauce - Einfach, schnell und günstig zubereitet, aber unheimlich lecker durch die feine Senfnote und die Gewürzgürkchen in der cremigen Tomatensauce. Frische braune Champignons, grüne Buschbohnen, Spinat und Erbsen runden das Gericht ab. Herrlich!




Zutaten:

500 g Vollkorn-Farfalle Bio
150 g grüne TK Bohnen oder frische Bohnen
100 g TK Erbsen
75 g TK Spinat oder besser frischer
250 g braune Champignons
125 ml Gemüsebrühe (vegan)
4-5 Gewürzgurken
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
2 EL Tomatenmark
2-3 EL Senf (mittelscharf)
2 EL Tomatenmark
1 TL Agavendicksaft
2 TL Kräuter der Provence
2 TL Bohnenkraut
1 TL Paprika (Edelsüß oder scharf)
Meersalz
schwarzer Pfeffer
1-2 EL Rapsöl

Zubereitung:

1. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Vollkorn-Farfalle darin 13-15 Minuten al dente kochen. Später in einem Sieb abtropfen lassen und mit der Sauce in einer Schüssel vermischen.

2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Frische Bohnen waschen, die Enden knapp abschneiden und dann in mundgerechte Stücke schneiden. Wer TK Bohnen nimmt, wäscht sie mit warmen Wasser ab. lässt sie in einem Sieb kurz abtropfen und stellt sie beiseite.  Ebenso verfährt man mit den Erbsen. TK Spinat auftauen lassen, mit frischem Spinat schmeckt es natürlich noch besser, aber jeder wie er es mag. Die Gewürzgurken in kleine Scheiben schneiden. Champignons waschen und in grobe Stücke schneiden.

3. In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch kurz darin anschwitzen. Nun gibt man Champignons, Bohnen, Gewürzgurken, Erbsen und Spinat hinzu und lässt alles zusammen in der Pfanne etwa 8 Minuten auf mittlerer Hitze dünsten.


4. Erst Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten. Nun gibt man die Dose Tomaten hinzu und zerkleinert die ganzen Tomaten vorsichtig in der Pfanne. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Alles mit Bohnenkraut, Senf, Kräuter der Provence, Paprika, Agavendicksaft, Pfeffer und Salz würzen und abschmecken. Die Sauce in der restlichen Zeit etwa 5 Minuten sanft auf kleiner Hitze köcheln lassen. Das Tomatenmark und der Senf binden die Sauce herrlich an und geben ihr eine schöne Farbe.

 
5. Alles zusammen servieren. Fertig =)


Guten Appetit! 

Freitag, 13. März 2015

Marokkanische Kichererbsen Tajine

Endlich mal wieder etwas orientalisches auf dem Tisch - Marokkanische Kichererbsen Tajine mit Couscous. Möhren, Lauch, Tomaten und Oliven machen das Gericht besonders neben den Gewürzen Ras el-Hanout und dem Hauch Kräuter der Provence. Ich liebe die vegane Küche gerade wenn sie so multikulturell bezaubern kann.

 

Zutaten für 4 Portionen:

250 g Möhren
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
1 Dose Kichererbsen
3 EL Agavendicksaft
2 Dosen stückige Tomaten
2 TL getrocknete Kräuter der Provence
2 TL Ras el-Hanout
1 TL Paprika Edelsüß
200 ml Gemüsebrühe (vegan)
1 EL Tomatenmark
2 Knoblauchzehen
2 Stiele glatte Petersilie
1 Bio-Zitrone (Schale, abgerieben und 1-2 EL vom Saft)
100 g grüne Oliven
Meersalz
schwarzer Pfeffer
2 EL Olivenöl

Für die Beilage (2 Personen):

125 g Couscous
125 ml Gemüsebrühe (heiss)

Zubereitung:

1. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Kichererbsen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. Zitrone heiß waschen, abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.


2. Nun Olivenöl in einem Topf erhitzen. Möhren, Lauch und Zwiebeln darin anbraten. Agavendicksaft dazugeben und leicht karamellisieren lassen.

 
3.Tomaten, Kichererbsen, Kräuter der Provence, Paprika Edelsüß, Ras el-Hanout und Brühe dazugeben, aufkochen und bei schwacher bis mittlerer Hitze zugedeckt 10 Min. köcheln lassen.


4. Währenddessen den Couscous mit heisser Gemüsebrühe aufgießen und 10 Minuten quellen lassen.



5. Knoblauch, Petersilie und Zitronenschale mischen, mit Oliven zum Gemüse geben und noch 1 Min. ziehen lassen.

 
6. Mit Tomatenmark binden und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft (1 EL) abschmecken. Den Couscous als Beilage dazu reichen.


 Guten Appetit! 

Donnerstag, 12. März 2015

Afghanisches Dam Pokht mit Salata

Da stand ich plötzlich im Drogeriemarkt vor einer guten Freundin, die ich lange Jahre nicht mehr gesehen hatte und ich habe mich riesig darüber gefreut. Sie war positiv begeistert, dass ich das vegane Leben für mich entdeckt habe und auf die Frage, ob sie mir vielleicht einmal leckere vegane Rezepte aus Ihrer Heimat Afghanistan schicken könnte, kam direkt eine liebe Zusage. An der Stelle vielen Dank und einen lieben Gruß. <3 Ich war ganz aufgeregt, weil ich es gerade so sehr liebe multikulturelle Gerichte zu entdecken, daher musste ich es unbedingt nachkochen - Afghanisches Dam Pokht mit Salata. Zumindest würden wir es vielleicht in dieser Schreibweise am Besten aussprechen können, so schrieb sie mir. Ein sehr leckeres Basmati Gericht mit frischem Gemüse wie Erbsen, Bohnen und Kartoffeln, das sich vorallem durch die feinen Gewürze wie Zimt, Kardamom und Kumin entfaltet.


Ich habe durch meine Freundin erfahren, dass Reis Kochen in Afghanistan einer langen Zeremonie gleicht, wie zum Beispiel das Tee Kochen in Japan und dass Kurkuma ein beliebtes Gewürz in der afghanischen Küche ist, weil es auch eine antiseptische Wirkung haben soll. Ich lade Euch also dazu ein zu sehen, wie man Reis auf ganz afghanische Weise zubereitet. Und nicht aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht 100% klappt, es ist eine Übungssache. Afghanisches Essen ist würzig, scharf, exotisch, aufregend, vielfältig und kurz gesagt: köstlich!  Ein Genuss für die Sinne!

Zutaten für 4 Potionen:

240 g Basmati Reis  (Hinweis: 1 Tag vorher vorbereiten)
100 g TK Erbsen
1 Glas Kichererbsen
140 g grüne TK-Bohnen
2 Strauchtomaten
2 kleine Kartoffeln
1 rote Zwiebel
3-4 EL Tomatenmark
1/2 TL Kumin (von guter Qualität)
4-5 Kardamomkapseln (Alternativ: Kardamomsaat, etwa 12 Stück)
1 TL Kurkuma
1/4 TL Zimt
2 EL Rapsöl
Meersalz
schwarzer Pfeffer

Für Salata als Beilage:

1 Gurke
3 Strauchtomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Zitrone
etwas getrocknetes Pfefferminz (Alternativ: frische Minze)
schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung:

1. Den Basmati am Tag vorher gründlich mit warmem Wasser ca. 4 mal waschen, bis das Wasser klar wird und die erste Stärke rausgespült ist. Kocht man für abends reicht es auch, wenn man es morgens vorbereitet. Wichtig ist aber, dass der Reis dann in einer Schüssel mit Wasser über Nacht oder mehrere Stunden Zeit hat zu ruhen, da er so seine feine Konsistenz bekommt.


2. Zwiebel fein würfeln. Tomaten fürs Dam Pokht fein hacken. Kichererbsen waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Kartoffeln in kleine Würfelchen schneiden und in einem kleinem Topf mit kochendem Wasser etwa  10-15 Minuten vorkochen. Abschütten und beiseite stellen. Ofen auf 120°C Umluft vorheizen.



3. Das Wasser vom Reis gründlich abschütten. In einem großen Topf in 1 EL Rapsöl Zwiebel und Tomate 2-3 Minuten anbraten.



4. Dann gibt man den Reis hinzu und schüttet soviel mit Wasser auf, dass es der Reis ganz knapp überdeckt ist (nicht mehr!). Lieber weniger Wasser nutzen, hier ist definitiv vorsicht geboten, also zur Not lieber einen Schluck Wasser nachgießen, als dass man zuviel hat. Sonst ist der Reis schnell zu weich und das Dam Pokht wird zu flüssig. Mit der Zeit kriegt man aber sicher den Dreh heraus.



5. Nun kommen auch die Gewürze hinzu, also Salz, Pfeffer, Zimt, Kumin, Kurkuma und Kardamom. Dazu die Kapseln einfach etwas zerdrücken, bis sie sich öffnen und als ganze Stücke mit beigeben. Alternativ kann man auch Kardamom Saat benutzen. Zum Schluß Tomatenmark bei mischen, bis man merkt, dass das Wasser die rötliche Farbe annimmt. Auf mittlerer Hitze sanft vor sich her köcheln lassen und dabei immer im Auge behalten und gelegentlich umrühren bis das Wasser entwichen ist.


6. Nun gibt man auch das Gemüse hinzu, also Kichererbsen, Erbsen, Bohnen und vorgekochte Kartoffelwürfel. Alles gut vermischen. Jetzt bildet man in der Mitte des Reises eine kleine Kuhle, in die man etwa ein halbes Glas Wasser reingießen lässt. Dabei ist zu beachten: Ist der Reis noch hart viel Wasser, ist es schon weicher kaum Wasser nehmen oder die restliche Flüssigkeit ausnutzen.



7. Dann wickelt man ein gute befeuchtetes Küchentuch um den Topfdeckel und deckt damit den Topf ab. Jetzt kommt der Reis (meiner war schon gut weich) für etwa 15-20 Minuten in den Ofen. Auch hier sollte man den Reis immer im Auge behalten und gegebenenfalls etwas Wasser zugeben, wenn er zu trocken werden sollte.


8. In der Zwischenzeit den Salata vorbereiten. Dazu Gurke und Tomaten fein würfeln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und fein hacken. Wer frische Minze hat, kann diese auch fein hacken. In einer Schüssel mischen und mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.


9. In einer Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen und dann mit dem fertigen Dam Pokht vermischen. Wer Öl einsparen möchte, kann diesen Schritt auslassen. Das Dam Pokht zusammen mit Salata servieren.


Noshe jan! Guten Appetit!

Mittwoch, 11. März 2015

Nordafrikanische Champignon-Bulgur-Pfanne

Dieses Gericht ist aus einem Appetit auf Champignons gemischt mit Bulgur entstanden und ich wollte es durch Harissa, rotem Curry und etwas Limettensaft nordafrikanisch zubereiten - hier also meine Nordafrikanische Champignon-Bulgur-Pfanne mit frischer grüner Paprika, Tomate und Petersilie. Nach einem langen Tag perfekt, schnell gemacht und unheimlich lecker dazu!




Zutaten für 2 Portionen:

250 g braune Champignons
150 g Bulgur
300 ml Gemüsebrühe
1 Tomate
1/2 grüne Paprika
2 EL Tomatenmark
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 EL frische glatte Petersilie, gehackt
1 TL frischer Ingwer, gehackt
1/2 Limette
1 TL Agavendicksaft
1 TL Harissa
1/2 TL Rotes Currypulver
1 TL Kräuter der Provence
1 EL Olivenöl
schwarzer Pfeffer
Meersalz

Zubereitung:

1. Champignons in Scheiben schneiden. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Petersilie hacken. Tomate in grobe Stückchen schneiden.

2. 300 ml Wasser mit etwas Gemüsebrühe anrühren und in einer hohen Pfanne oder einem Topf zum Kochen bringen. Dann den Bulgur hineingeben und die Temperatur auf niedrig stellen. So auf kleiner Hitze etwa 10 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Flüssigkeit langsam verdampft ist und der Bulgur gar ist.


3. In einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Dann kommen Champignons, Paprika und Petersilie hinzu. Alles gut anbraten lassen bis die Champignons etwas Wasser verlieren.


4. Nun gibt man Tomatenmark hinzu. Zusammen nochmal kurz anschwitzen lassen und dann auch die frischen Tomatenstücke ergänzen. Auf mittlerer Hitze sanft köcheln lassen.



5. Alles mit ein wenig Limettensaft, Harissa, rotem Curry, Kräutern, Agavendicksaft und Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.


6. Jetzt kommt der Bulgur in die Pfanne hinzu. Sollte er noch zuviel Flüssigkeit haben, kann man in vorab in einem Sieb kurz abtropfen lassen. Alles gut vermischen und erneut salzen und pfeffern, je nach Geschmack. Fertig!


Viel Spaß beim Nachkochen =)